| Wie
finden Sie den richtigen Züchter?
........ auch
in Knigge für Katzenkäufer!

Sie haben sich nun
entschlossen, eine oder mehrere Birmakatzen in Ihre Familie aufzunehmen,
dann beginnt für Sie die Suche nach der richtige Katze vom richtigen
Züchter.
Oft wird empfohlen, das Sie
sich mehrere Zuchten ansehen sollten, bevor Sie sich entscheiden. Dies ist
eine wunderbare Idee für noch sehr unentschlossene Interessenten, hat
aber schon oft dazu geführt, das seriöse und gute Züchter ihre Zucht
aufgegeben haben, ganz einfach weil dann der "Besucherstress" zu
groß wurde und das Familienleben unverhältnismäßig darunter gelitten
hat.
Stellen Sie sich vor, sie
suchen eine kleine Katze und beschließen, sich in 5 verschiedenen Zuchten
Jungtiere anzusehen. Sie werden aber schlussendlich nur von einem Ort ein
Jungtier übernehmen, denn normalerweise wollen sie nicht 5 Kätzchen. Nun
denken Sie an einen Züchter mit 10 Jungtieren pro Jahr. Auf jedes dieser
Kätzchen würden dann ja 5 interessierte Besucher kommen..... Dies würde
50 Besucher für diese Jungtiere bedeuten, von denen dann diejenigen
übrig bleiben, welche sich für diesen Züchter entschieden haben. Diese
Leute kommen dann auch oft noch mehrere male zu Besuch, schließlich will
ja die Entwicklung des Kätzchens mitverfolgt werden. 10 kleine Kätzchen
pro Jahr, würden dann für einen Züchter um die 60 Besuche von fremden
Leuten bedeuten. Diese Leute kommen ja oft für mehrere Stunden, betreten
einen Privathaushalt und kommen ja dann fast immer am Wochenende, so das
in dieser Freizeit dann oft keine Zeit mehr für die privaten Belange des
Züchters bleibt.
Kein einziger Züchter in der
Schweiz, welcher seine Jungtiere selber aufzieht, kann damit auch nur
einen einzigen Franken verdienen, dies ist für alle ein reines Hobby und
kein Geschäft. Die Aufzucht der kleinen Katzen kostet wirklich dieses
Geld, was der Käufer für ein Jungtier bezahlt und gar nicht selten, legt
der Züchter beim Verkauf eines Jungtieres sogar noch einige hundert
Franken drauf. Die Züchter versuchen für ihre Katzenkinder, welche in
der Familie aufwachsen, möglichste gute Lebensplätze zu finden und
sollten deshalb nicht von Interessenten wie Marktverkäufer oder
ähnliches behandelt werden.

Beachten
Sie bitte folgende Punkte, wenn Sie eine Birmakatze suchen, dann werden
Sie mit Ihrer Katze und dessen Züchterfamilie auch viele schöne Jahre
verbringen:
-
Machen sie sich Kundig, was
es überhaupt bedeutet eine Katze zu halten und was deren Haltung
kostet.
-
Informieren Sie sich zuerst
was eine Birmakatze überhaupt ist, wie sie aussieht, wie ihr
Charakter ist und was für Besonderheiten zu beachten sind.
-
Sie sind sich vollkommen im
Klaren, das solch eine Katze um Fr. 1000.-- kosten wird. dies ist ein
gerechtfertigter Preis für ein Liebhabertier. Meiden Sie aber
Züchter, die Ihnen ein Liebhabertier für mehr als Fr. 1200.--
verkaufen wollen, denn da geht es dann nicht mehr um die Katzen,
sondern um einen ewt. Profit. Nur Ausstellungstiere, welche an Leute
verkauft werden, welche dann auch wirklich damit Ausstellungen
besuchen wollen, kosten mehr.
-
Wenn Sie mit einem Züchter
Kontakt aufnehmen, stellen Sie Fragen und lassen Sie sich auch Fragen
stellen. ein guter Züchter wird Ihnen immer ausführliche Auskünfte
über seine Katzen geben, aber auch genau wissen wollen, wie Sie eine
Katze zu halten und pflegen gedenken und Sie vielleicht auch als
Interessent ablehnen, wenn sie nicht seinen Vorstellungen entsprechen.
-
Besuchen Sie einen Züchter
nicht im schwarzen Sonntagsanzug, Birmas verlieren immer weiße Haare.
-
Meiden Sie unbedingt
Züchter, welche Ihnen von irgendwelchen anderen Züchtern, mit
irgendwelchen Schauergeschichten "abraten" wollen. Hier
steckt die einzige Wahrheit meistens nur darin, das der "Abrater"
voller Neid und Hass gegen einen vermeintlichen Mitkonkurrenten
steckt. In der Schweiz gibt es rein schon von der Gesetzesgebung und
den Vorschriften der Zuchtverbände her, keine Möglichkeiten für
Käfighaltung oder kommerzielle Massenzuchten. Solche
"Märchen" werden aber sehr gerne in die Welt gesetzt, um
allfällige Interessenten für Jungtiere, von anderen Zuchten
abzulenken.
-
Lassen Sie sich nicht davon
abschrecken, wenn Sie zu einem Züchter einen weiten Weg zurück legen
müssen. Was sind schon einige hundert Kilometer für eine Katze, mit
der Sie viele glückliche Jahre zusammen leben möchten.
-
Sollte Ihnen beim ersten
Besuch einer Zucht, die Zucht oder die angebotenen Jungtiere nicht
zusagen, warten Sie mindestens 2 Wochen ab, bevor Sie eine andere
Zucht besuchen. Jeder Züchter ist Ihnen dafür Dankbar, denn so
vermeiden Sie die Ausbreitung von ewt. vorhanden Krankheiten. Besuchen
Sie auch nie 2 Zuchten am selben Tag, lassen Sie bitte immer einige
Zeit dazwischen.
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Kaufen Sie keine Katze ohne
Stammbaum. Dieser kostet z.Z. Fr. 35.-- und die Vorschriften der
Zuchtverbände, um Stammbäume für die Jungtiere zu bekommen, können
von jedem Züchter Problemlos eingehalten werden. Es spielt jedoch
keine Rolle, von welchem Verein oder Zuchtverband dieser Stammbaum
ausgestellt wurde.
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Kaufen Sie keine Katze,
welche nicht mindestens 2 mal gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen
geimpft wurde. Auch ist die Leukoseimpfung üblich. Wurde das Jungtier
nicht gegen Leukose geimpft, verlangen Sie einen aktuellen Leukosetest
des Tieres und seiner Eltern, welcher maximal 3 Tage alt sein sollte.
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Kaufen Sie nur eine Katze,
welche auch in dem Haushalt des besuchten und ausgesuchten Züchters
geboren und aufgezogen wurde und wo der Züchter auch als dieser im
Stammbaum der Katze eingetragen ist. Kaufen Sie nie eine Katze, die
beim Züchter "zur Vermittlung" ist. Jeder seriöser
Züchter ist selber daran interessiert und bemüht, für seine
Jungtiere gute Plätze zu finden. Meiden Sie Züchter absolut, welche
Ihnen vor Ort solche Katzen anbieten, auch wenn versprochen wird, das
sie aus einer guten Zucht und Aufzucht kommen würden. Hinter solchen
Angeboten, verstecken sich sehr oft illegale Katzenhändler, welche
sich als Züchter tarnen.
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Kaufen Sie keine Katzen bei
einem langjährigen Züchter, wenn in dessen Haushalt nur Katzen unter
4 Jahren leben. Leider sind Katzen in vielen Zuchten zu einem
"Wegwerftier" geworden, welche nach spätestens 4 Jahren
"ausgetauscht" werden. Im Haushalt eines langjährigen
Züchters leben oft mehrere Generationen von Katzen, wenn dieser sich
wirklich um seine Katzen bemüht und mit ihnen zusammen lebt. Lassen
Sie sich hier keine "Märchen" von Unverträglichkeiten,
Krankheiten... usw. erzählen.
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Ein guter Züchter ist
immer bereit, Sie ausführlich zu Beraten und Ihnen auch später bei
Problemen immer zur Seite zu stehen. Jeder Züchter, welcher sich um
seine Jungtiere bemüht, freut sich darüber, später hin und wieder
etwas von seinen "Kindern" zu hören. Erwarten Sie jedoch
nicht, das sich der Züchter regelmäßig bei Ihnen meldet. Dies
würde im laufe der Zeit zu einer großen Belastung für einen
Züchter werden, über Jahre hinweg, von sich aus den Kontakt zu allen
Jungtierkäufern aufrecht zu erhalten. Aber die jungen Katzen bleiben
oft über lange Zeit in der Errinnerung des Züchters und eine
Nachricht freut ihn immer.

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